Kinners, alle kommen, es gibt Nachtisch!

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Hallo! Ja, ich lebe noch! Aber es stimmt schon, seit wir uns hier das letzte Mal getroffen haben… Ich hab‘ die neunte Klasse abgeschlossen, ein Familienwochenende in der Mitte von Deutschland verbracht, wir hatten französischen Besuch, mein Großvater ist gestorben und wir sind los in den Urlaub. Dort bin ich dann in einem süßen alten Hotel im Elsass spontan ein Jahr älter geworden und habe meinen Geburtstag gefeiert. Daaann sind wir weiter in die Bourgogne gefahren wo wir eine Woche inmitten von Weinbergen, romanischen Kirchen – Hände hoch; wer hat alles romantisch gelesen-, urigen Häuschen und echtem französischen Sommerwetter verbrachten. Dann gings weiter in die Provence, das gute Wetter blieb – wir auch, zwei Wochen. Und jetzt sind wir schon wieder daheim. Ich habe natürlich fotographiert, diese Erzeugnisse werden voraussichtlich in nächster Zukunft ein wenig Blogluft schnuppern. Jetzt geht es erst einmal um das, wofür ich die freie Ferienzeit dieser Woche genutzt habe…

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Kochen. Ich hab selbst Heidelbeereis gemacht, dann mit tatkräftiger Unterstützung eine Quinoa-Avocado-Pfanne gezaubert und gestern sind es eben diese kleinen Mascarpone-Beeren-Desserts ‚in a jar‘ geworden. Ich hatte mich bei all diesen Gerichten vor allem von Vera inspirieren lassen, schaut mal vorbei,  da gibts eine ganze Menge leckeren Essens auf schönen Photos zu bewundern.

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Das Rezept ist soo einfach, dass es nicht einmal außerhalb meines – von mir höchstpersöhnlich errichteten – Könnenskreises war, ein wenig zu improvisieren. Nähmlich (wer nämlich mit haaaa schreibt ist dämlich – der Rhythmus von diesem möchte-gern-Reim hat mich schon früher – hach, damals, als ich noch jung und naiv war… – zur Weißglut gebracht, ganz im Ernst, das klingt doch sch**** ), das Hauptprinzip ist Keksbrösel meets Creme meets Obst, gar nicht soo schwer also.

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Nun, und damit ich endlich offiziell und ohne zu lügen sagen kann, dass ich auch schon einmal ein Rezept gebloggt habe, erkläre ich euch, wie das geht!

Man braucht: (mindestens)

Vollkornbutterkekse

Butter

Mascarpone/Quark/Joghurt und Milch

Vanillezucker

Beeren

Speisestärke

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1. Bröseln! Die Vollkornbutterkekse in einen Gefrierbeutel und mit dem Wellholz drauf haun..

2. Matschen! Butter schmelzen und mit den Vollkornkeksüberresten zu einer Masse kneten….

3. Rühren! Das cremige Milchprodukt und Milch + Vanillezucker mit Rührgerät bearbeiten…..

4. Kochen! Die Beeren mit der Speisestärke zu Grütze kochen / Packung rote Grütze öffnen…..

5. Mischen! Das cremige Milchprodukt mit einigen pürierten Beeren verrühren…………………..

6. Schichten! Zuerst die Keksmasse, den Rest in beliebiger Reihenfolge aufeinander schichten

7. Genießen! Alle auf einmal, alle nacheinander oder meinetwegen auch ganz sozial Teilen……

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Bei uns war das Milchding Mascarpone, die Grütze aus Himbeeren und Johannisbeeren und die blaue Creme aus – na, wer hat sich’s schon gedacht – aus Blaubeeren und Mascarpone. Übrigens genoss ich ,vor allem beim Cremesanrühren, ganz wunderbare von meiner Mutter, damit dass hier auch mal gewürdigt wird!

Ich hab‘ dann noch Himbeeren beziehungsweise Erdbeeren ganz dekorativ oben drauf dekoriert und das Ganze nach dem Abendessen an meine Familie und unseren Besuch verfüttert, weil wir insgesamt und alle zusammen deshalb zu elft waren, habe ich zwölf Stück gemacht – den Extrawünschen meiner Geschwister zufolge auch drei Stück ohne Erdbeeren und drei ohne Erd- und Blaubeeren…

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Das Schwierigste war definitiv das dekorative Schichten, schon nach der ersten Mascarponeschicht waren nämlich sämtliche Glaswände komplett weiß. Das kommt davon, wenn man meint, das Dessert ‚in a jar‘ zu servieren! Und auch das Ablichten danach hatte ich mir eigentlich etwas entspannter vorgestellt. Das Licht ist bei Wolkendecke und diesigem Wetter ja sowieso schon sehr bescheiden aber wenn man dann das Ganze unbedingt als Picknick verpacken möchte und rote Beeren mit grünem Gras in Kontrast setzen muss, braucht man schon ein paar gute Probs.  Ich hab‘ sie alle meiner Mama aus unserem großen Regal stiebitzt aber das Leinentuch auf den feuchten Rasen zu legen, hielt sie, im Gegensatz zu mir, für keine so gute Idee…  Aber alles in allem wars das stundenlange in der Küche rum stehen durchaus wert, finde ich.

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