Kirskålssläktet

Manchmal geht die Veränderung als verlorene Haltlosigkeit aus.
Sie kleidet sich dann in unbarmherzige Abschiede, den Schmerz von Verlust und dem kalten Geschmack des Unbekannten.

 

 

Für gewöhnlich kriegt man die Veränderung in diesem Gewand aber nicht so leicht vor die Linse
und sieht stattdessen nur ihre Schatten, die Umrisse einer resignierten Lustlosigkeit die an ihren schwärzesten Stellen sogar jede Lebensfreude leugnet.
Alles ist getaucht in die Verunsicherung die sich auf nichts verlassen kann, weil nichts Bestand hat.

 

Die Leinwand des Schattens aber ist gemacht von ewiglicher, bedingungslos treuer Hand und bleibt unter jedem Schatten immer gleich.

Immer aber ist Veränderung unausweichlich, notwendig und kräftig. Sie ist es, die das Wasser fließen lässt, was den Sauerstoff durch die Kiemen zum Fisch bugsiert. Sie bringt Sonne dazu aufzugehen über jeder neuen Chance.

 

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